Es kam wie prophezeit: Das Auswärtsspiel unserer Herren am Freitagabend bei den Paderborn Baskets 2 wurde die erwartet schwere Nummer und am Ende blieben die Punkte mit 84:73 bei den Hausherren.
Unser Team kam nicht ins Spiel und lag nach dem ersten Abschnitt mit 18:10 zurück. Im zweiten Viertel lief es dann dank eines starken Stefan Bogdan besser und wir gingen mit „nur noch“ 46:42 in die Halbzeitpause. In der 36. Minute schaffte unsere Mannschaft sogar die 53:50-Führung, doch die Hausherren hielten erneut dagegen und drehten das Ergebnis bis zum Viertelende wieder auf 60:58. Auch im letzten Durchgang blieben unsere Herren bis zur 36. Minute in Reichweite (71:68). Doch als Zy Wingfield dann mit Foulhöchstzahl und Stefan Bogdan wenig später verletzt das Feld verlassen mussten, versenkte Paderborn eiskalt fast alle Freiwurfversuche zum verdienten Sieg.
„Es ist erschreckend, wie unterschiedlich wir zuhause und auswärts spielen. Wir kommen schlecht und langsam ins Spiel, fangen uns dann aber wieder und kommen wieder rein. Bis zum Ende haben leider nur Bogi und Zy ein offensiv gutes Spiel. Als dann in der Crunchtime beide vom Feld mussten, hatten wir keinen Zugriff mehr und unser „Stop the Clock“ spielt Paderborn smart und trifft fast alle Freiwürfe“, gibt Coach Franjo Lukenda eine Zusammenfassung des Abends.
„An dieser Stelle aber Hut ab an die Refs, die gestern bei einem lange sehr engen Spiel einen wirklich guten Job machen und an Tom Brüggemann, der einfach gespielt hat wie ein Mann! Man konnte sehen, wieso er in der ProA und der Nationalmannschaft spielt.“
Punkte: Galvez Rodriguez, Müller 4, Altekruse 4, Bogdan 18/3, Ramosaj 4, Archer, Stojanovski 10/2, Severing 9/2, Kröller Fernandez 4, Lehrke, Mathes, Wingfield 20.